Hochtour zur Weißkugel – die schönste Alternative zur Ortler-Besteigung in Südtirol

Hochtour zur Weißkugel – die schönste Alternative zur Ortler-Besteigung in Südtirol

Die Besteigung der Weißkugel gilt als eine der großartigsten Hochtouren in den Ostalpen. Abseits der beliebten Wanderwegenetze findet man hier neben großartigem Bergpanorama Ruhe, Entschleunigung und die wohl schönste Berghütte der Alpen. Vom Gipfel genießt man aufgrund der zentralen Lage auf der österreichisch-italienischen Grenze eine fantastische Rundumsicht. In diesem Beitrag erfährst du warum die Hochtour zur Weißkugel die ideale Alternative zu einer Ortler-Besteigung ist.

Weißkugel – Königin der Ötztaler Alpen

Ich erinnerte mich, dass die Vermieter unserer Ferienwohnung im Vinschgau schon oft von der Schönheit der Weißkugel (3738 m) geschwärmt haben. Sie gilt aufgrund ihrer imposanten Gletscherschönheit als heimliche Königin der Ötztaler Alpen. Nach dem Großglockner (3798 m) und der Wildspitze (3768 m) ist sie der dritthöchste Berg in Österreich. Aufgrund der zentralen geographischen Lage gilt die Aussicht von der Weißkugel als eine der umfassendsten im gesamten Alpenraum. Sie reicht von den Berner Alpen im Westen über die Glarner Alpen, Rätische Alpen und Bernina, Ortler, Brenta, Dolomiten und Großglockner bis zur Schobergruppe im Osten.

Hochtour zur Weißkugel - Aufstieg mit Sicht auf den Gletscher
Hochtour zur Weißkugel – Aufstieg mit Sicht auf den Gletscher

Aufstieg auch für Anfänger machbar

Der Aufstieg ist technisch nicht besonders anspruchsvoll. Der leichteste Anstieg erfolgt als Hochtour vom Hintereisjoch aus über den Südgrat und bietet wunderschönes Gletscherpanorama, eine Steilwand und einen schmalen Gipfelgrat. Insgesamt ist es eine lange und imposante Gletscherhochtour auf den höchsten Grenzberg Österreichs. Gutes Wetter und Gletschererfahrung sind jedoch unbedingt Voraussetzung für diese Hochtour. Durch die weitere Recherche bin ich auf die Oberetteshütte aufmerksam geworden, die als idealer Stützpunkt die Bergsteiger mit Hüttenküche auf Sterneküchenniveau verwöhnt. Somit stand fest, dass die Königin der Ötztaler Alpen meine Alternative zum Ortler werden sollte.

Die Weißkugel und ihr Gletscher - imposant und wunderschön
Die Weißkugel und ihr Gletscher – imposant und wunderschön

3 Wege führen zum Gipfel

Insgesamt gibt es 3 Täler und somit 3 verschiedene Routen, von denen aus man die Weißkugel-Besteigung durchführen kann:

  1. Kurzras im Schnalstal
  2. Melag im Langtauferer Tal
  3. Matsch im Matschertal

Von den Höhenmetern, der Dauer der Tour und dem Schwierigkeitsgrad sind sich alle relativ ähnlich. Alle Touren sollte man als 2-Tages-Tour mit Übernachtung auf einer Hütte planen.

Viele Wege führen auf die Weißkugel - der schönste für mich durch das Matschertal
Viele Wege führen auf die Weißkugel – der schönste für mich durch das Matschertal

Schnalstal

Die Tour vom Schnalstal aus führt über die historische Schöne Aussicht Hütte (2842 m). Hier kommt man sogar in den Genuss von Wellness am Berg. In der höchsten Outdoor-Sauna Europas kann man sich von den Strapazen der Bergtouren erholen und neue Kräfte sammeln. Da ich beim Bergsteigen am liebsten in ganz unberührten Alpentälern unterwegs bin, habe ich mich jedoch gegen diesen Ausgangspunkt entschieden. Denn in Kurzras gibt es einige Liftanlagen, da das Schnalstal ein sehr beliebtes Wintersportgebiet ist. Daher prägen gerade am Beginn der Tour Seilbahnen und typisch breite Skihänge das Bild. Und auch auf der Hütte sieht man schon auf der Webseite im Hintergrund Liftanlagen. Das muss jedoch jeder für sich entscheiden, ob das ein wichtiges Kriterium ist.

Langtauferer Tal

Große Eingriffe in die Natur gibt es bei der Tour ab Melag nicht. Denn das Langtauferer Tal zählt zu den unberührtesten und abgeschiedensten Tälern im Alpenraum. Hier erlebt man die Südtiroler Natur in ihrer ursprünglichsten Form. Vom Weiler Melag aus wandert man dann bis zur urigen Weißkugelhütte. Von da aus geht es weiter über den Langtauferer Gletscher und dann zum Gipfel der Weißkugel.

Matschertal

Die dritte Möglichkeit zur Besteigung der Weißkugel ist von Matsch im Matschertal. Matsch ist seit 2017 das erste Bergsteigerdorf Südtirols. Ähnlich wie das Langtauferer Tal ist es von größeren Landschaftseingriffen und technischen Erschließungen verschont geblieben. Für mich ist es der Inbegriff eines Bilderbuch-Alpentals. Satte grüne Wiesen, glückliche Kühen und ein hochalpines Klima. Wer Ruhe, Einsamkeit und Entschleunigung sucht, der wird sie hier finden. Es gibt weit und breit keinen Lift und nur wenige Unterkunftsmöglichkeiten.

Das Matschertal - für mich die schönste Route für den Aufstieg zur Weißkugel
Das Matschertal – für mich die schönste Route für den Aufstieg zur Weißkugel

Da das Matscher Tal von meiner Ferienwohnung aus am nächsten war, hatte ich mich entschieden die Hochtour zur Weißkugel von hier aus zu starten. In der folgenden Abbildung findest du eine Zusammenfassung aller möglichen Routen zur Weißkugel.

Langtauferer TalSchnalstalMatschertal
AusgangspunktMelagKurzrasMatsch (Glieshof)
HütteneinkehrWeißkugelhütte 2557 mSchöne Aussicht (Bellavista) Hütte 2845 mOberetteshütte 2670 m
Betten inkl. Lager506789
Erbaut im Jahr189318961988
BesonderheitenSehr kleine und urige HütteWellness am Berg, höchste Sauna EuropasNähe zum Bergsteigerdorf Matsch, sehr gute Küche 
Höhenmeter insgesamt (nur Aufstieg)1900 m1900 m2000 m
Höhenmeter ab Hütte (nur Aufstieg)1200 m1000 m1200 m
Weglänge ab Hütte6.5 km7.2 km5.5 km
Gehzeit ab Hütte3½ – 4½ h4½ – 5½ h4 – 5 h
SchwierigkeitsgradT4+Klettern: II (UIAA-Skala)T4+Klettern: II
(UIAA-Skala)
T4+Klettern: II
(UIAA-Skala)
Hochtour zur Weißkugel – Vergleich der 3 verschiedenen Aufstiegsrouten

Ich persönlich war bisher nur auf der Oberetteshütte und kann bestätigen, dass das Essen wirklich hervorragend ist. Dazu findest du später weitere Details. Von den Bewertungen und Berichten von Bergführern und anderen Wanderern soll die Verpflegung auf den anderen beiden Hütten jedoch auch sehr gut sein.

Brauche ich einen Bergführer für die Weißkugel Besteigung?

Solltest du gar keine Gletschererfahrung haben, noch nie Eispickel oder Steigeisen benutzt haben und nicht wissen, wie man die Knoten für eine Seilschaft bindet, dann ist ein Bergführer absolute Pflicht! Und dann solltest du auch nochmal überlegen, ob es gleich die Weißkugel sein muss oder du vielleicht einen anderen Berg dafür in Betracht ziehen möchtest (z.B. den Similaun oder Cevedale). Und auch wenn du bereits ab und zu über einen Gletscher gegangen bist und einige Hochtouren unternommen hast, empfehle ich trotzdem einen Bergführer für die Weißkugel. Ich persönlich schätze mich nicht als unsportlich ein, bin schon einige Male über 3000 m bergesteigen gegangen und oft in den Bergen unterwegs. Aber die Weißkugel ist eine nicht zu unterschätzende hochalpine Berghochtour mit einem spaltenreichen Gletscher und einem schmalen Gipfelgrat, der absolute Trittsicherheit erfordert.

Bergführer geht voraus zum Gipfel der Weißkugel
Bergführer geht voraus zum Gipfel der Weißkugel

Insgesamt ist der Aufstieg technisch leicht. Doch je nach Wetterverhältnissen kann sich die Lage schnell ändern und den Schwierigkeitsgrad verschärfen. Besonders der Aufstieg über das „Matscher Wandl” ist ein Steilhang, der bei Blankeis oder Neuschnee vorsichtig angegangen werden muss. Somit sollte der Gipfel der Weißkugel wirklich nur von gletscher- und hochgebirgserfahrenen Alpinisten oder in einer Gruppe mit anderen erfahrenen Bergsteigern bestiegen werden.

Bergführer für Anfänger Pflicht, für Geübte empfehlenswert

Wenn du also nicht die Möglichkeit hast dich einer Gruppe anzuschließen oder nicht selbst schon einige Gletschertouren erfolgreich alleine gemeistert hast, dann solltest du dich für einen Bergführer entscheiden. Gerade bei wechselnden Wetterbedingungen ist schnelles und richtiges Handeln unbedingt erforderlich. Meiner Meinung nach ist man mit einem Bergführer einfach schneller und sicherer unterwegs, weil er das Gelände kennt und Seil legen und andere Handgriffe besser sitzen. Zudem kann man viel Wissenswertes über Flora und Fauna, die Berge sowie geschichtliche und kulturelle Hintergründe erfahren.

Gletscherspalten auf dem Weg zur Weißkugel
Gletscherspalten auf dem Weg zur Weißkugel

Ich bin mit einem Bergführer von ProAlpina gegangen. Die Organisation und Kommunikation im Vorfeld war sehr gut. Der Bergführer war jedoch leider sehr wortkarg und ich würde ihn nicht mit gutem Gewissen weiterempfehlen. Da er in Bozen wohnte, war er auch lange nicht mehr in dem Gebiet unterwegs und musste sich sehr oft neu orientieren. Ich habe von Einheimischen viel Positives über Georg Maschler von Bergerlebnisse gehört. Er ist im Vinschgau zu Hause und ich möchte im Sommer 2021 eine Bergtour in Südtirol mit ihm gehen.

Vorbereitung und Planung

Deine Übernachtung für die Oberetteshütte solltest du unbedingt vorher reservieren. Idealerweise planst du die Besteigung antizyklisch. Das heißt nicht am Wochenende, sondern unter der Woche. Die Weißkugel wird sehr viel weniger begangen als der Ortler, aber trotzdem ist sie aufgrund ihrer Schönheit ein beliebtes Ziel für Alpinisten. Gerade an den Wochenende im Juli und August zieht sie auch viele Einheimische, Österreicher und Italiener von weiter her an, die den Berg an einem Wochenende besteigen wollen.

Tourenplanung für die Weißkugel auf der Oberetteshütte
Nochmal die Tourenplanung für den Aufstieg checken. Im Hintergrund die Oberetteshütte.

Das kannst du mit einer Planung unter der Woche einfach umgehen. Rufe am besten auch vorher in der Oberetteshütte an und frag, ob es bereits Reservierungen für große Gruppen an deinem favorisierten Datum gibt. Der Hüttenwirt weiß am besten, wann am wenigsten los ist. Frage gezielt danach und wenn du flexibel bist, kannst du deine Bergtour entsprechend planen.

Meine komplette Tour habe ich auf OutdoorActive hochgeladen. Du kannst hier in die Karte interaktiv hineinschauen und dir z.B. das Höheprofil ansehen.

Aufstieg zur Oberetteshütte erst am Nachmittag

Ich bin zudem erst am Nachmittag zur Oberetteshütte aufgebrochen und habe somit sehr wenige Tageswanderer gesehen. Auf dem Rückweg von der Weißkugel habe ich noch die Zeit auf der Oberetteshütte genossen und bin dann erst am späten Nachmittag nach Matsch abgestiegen. So konnte ich zusätzlich noch den wenigen Strom an Tageswanderern entgehen.

Der Anstieg zur Oberetteshütte dauert nur ca. 2½ Stunden und ich empfehle nicht noch andere Wanderziele für den ersten Tag zu planen um für die herausfordernde Hochtour zur Weißkugel am nächsten Tag fit zu sein. 

Auf dem Weg zur Weißkugel - die Tour beginnt in Lärchenwald
Auf dem Weg zur Weißkugel – die Tour beginnt in Lärchenwald

Material für den Aufstieg mit Bergführer abstimmen

Wenn du einen Bergführer wählst, dann frage vorher am besten nach, ob du Steigeisen, Pickel und Helm von ihm leihen kannst oder selbst mitbringen musst. Diese Ausrüstung ist für die Besteigung der Weißkugel unbedingt erforderlich. Die Oberetteshütte bietet sogar einen Rucksacktransport über die Materialseilbahn an. Bei Interesse einfach vorher anrufen.

Nahezu unberührt - das Matschertal im Norden Südtirols
Nahezu unberührt – das Matschertal im Norden Südtirols

Verpflegung für Unterwegs

Bei Wasser und Verpflegung kannst du ruhig etwas weniger einpacken. Auf dem Weg zur Oberetteshütte gibt es immer wieder Stellen, wo du direkt am Fluss vorbeikommst und deine Wasserflasche auffüllen kannst. Und da die Verpflegung auf der Oberetteshütte so köstlich ist, würde ich persönlich empfehlen, dass du dich dort einfach durchschlemmst. Für die Besteigung der Weißkugel kannst du dir beim Frühstück in der Oberetteshütte Brötchen schmieren. Für mich haben somit ein paar Riegel, Nüsse und Obst für einen Energieschub für zwischendurch gereicht.

Allein der Wanderweg von Matsch zur Oberetteshütte ist traumhaft
Allein der Wanderweg von Matsch zur Oberetteshütte ist traumhaft

Hütteneinkehr gezielt nutzen um den Rucksack leicht zu halten

Vor oder nach der Tour könntest du noch auf der Matscher Alm einkehren. Hier gibt es selbstgemachte Speisen aus der Sennerei und viele andere Leckereien mit traumhaftem Ausblick auf die umliegende Bergwelt. Alternativ kannst du auch im Almhotel Glieshof einkehren. Auf dieser Bergtour gibt es also wirklich ausreichend Möglichkeiten zum Einkehren und Südtirol zeigt sich mal wieder von seiner schönsten Seite.   

Auf der Oberetteshütte kann man nur mit Bargeld zahlen. Nimm also ausreichend Geld mit um dir auch noch den ein oder anderen Apfelstrudel zu gönnen.

Matschertal im Vinschgau, Südtirol
Wunderschön thront die Oberetteshütte in diesem Bergpanorama

Anfahrt zum Bergsteigerdorf Matsch

Matsch wurde 2017 als erstes Südtiroler Bergsteigerdorf gekürt. Sogenannte „Bergsteigerdörfer“ sind Orte, deren größtes Potential in ihrer Ursprünglichkeit, ihrer Tradition und Kultur liegt und die sich für die Umsetzung der Protokolle der Alpenkonvention einsetzen. Die Alpenkonvention ist ein völkerrechtlicher Vertrag zwischen den 8 Alpenstaaten und der EU zur nachhaltigen Entwicklung und zum Schutz der Alpen. Für die Aufnahme werden strenge Kriterien gesetzt, wie beispielsweise:

  • Nähe ohne Respektlosigkeit
  • Genuss auf hohem Niveau
  • Bewegung aus eigener Kraft
  • Anregung ohne Hektik
  • Belebtheit ohne Lärm
  • kleine Betriebsgrößen bei der Gästebeherbergung
  • Bauvorschriften zur Gestaltung zum ortstypischen Erscheinungsbild
  • Balance zwischen zeitgemäßen Bewirtschaftungstechniken und einer sinnvollen Ertragslage, einem ökologisch stabilen Gesamtzustand und einer touristisch stimmigen Kulturlandschaft

Außerdem stärken Bergsteigerdörfer regionale Kreisläufe, erhalten die Nahversorgung und setzen auf nachhaltige Mobilität. Bergsteigerdörfer haben Vorbildwirkung, denn sie zeigen, dass man im Einklang und unter Beachtung von gesetzlichen Bestimmungen und Programmen das Ziel einer nachhaltigen Entwicklung im Alpenraum erreichen kann. Wer sich weiter über die Philosophie und Anforderungen an Bergsteigerdörfer informieren möchte, der findet in dem Beitrag bergsteigerdoerfer.org sehr viel Wissenswertes.

Wenn du mit dem Auto über den Reschenpass oder aus Meran anreist, dann fährst du bis nach Tartsch bei Mals und biegst dort Richtung Matsch ab. Von da aus geht’s ins hintere Matschertal zu den sogenannten Glieshöfen auf 1810 m. Diese Höfe markieren den Talschluss und es gibt hier ausreichend Parkmöglichkeiten.

Wenn du mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen möchtest, dann kannst du mit dem Zug bis nach Mals fahren. Stündlich fährt dann vom Malser Bahnhof ein Citybus nach Matsch. Von da aus kann man mit dem Wandertaxi bis zum Glieshof fahren. Es warten zudem kleine und regionale Besonderheiten als Dank für die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln auf der Oberetteshütte. Einfach die Tickets aufbewahren und auf der Hütte vorzeigen.

Die Oberetteshütte – Sterneküche auf 2670 m

Die Oberetteshütte ist eine komplett aus Stein gebauten Berghütte. Ihre Vorgängerin war die 1883 eingeweihte Carlsbader Hütte, die 1945 bis auf die Grundmauern abbrannte. Viele Jahrzehnte markierten die Ruinen der Hütte das Bild zwischen dem östlichen Matscher-, dem Langtauferer- und dem Schlastal. 1988 wurde dann die Oberetteshütte fertiggestellt. Seitdem ist sie Ziel und Ausgangspunkt für erlebnisreiche Wanderungen abseits der großen und trubeligen Bergrouten. Bei Wind oder Regen macht man es sich in der urig gemütlichen Stube am Ofen gemütlich. Bei schönem Wetter genießt man das Alpenpanorama von der herrlichen Sonnenterrasse.

Zwischenstopp auf der Oberetteshütte
Zwischenstopp auf der Oberetteshütte

Gastfreundlich und mit hervorragender Qualität

Die Gastfreundschaft auf der Hütte ist wirklich einzigartig. Ich wurde von einem gut gelaunten Wirt empfangen, der mir erstmal eine Lienzer Torte servierte. Die kulinarischen Erlebnisse auf der Hütte haben mich wirklich umgehauen. Natürlich sagt man oft, dass auf einer Berghütte alles gut schmeckt, weil man sich angestrengt hat und die Höhenluft hungrig macht. So eine gute Qualität und hervorragende Zubereitung habe ich jedoch auf einer Hütte noch nie erlebt.

Lienzer Torte auf der Oberetteshütte
Lienzer Torte auf der Oberetteshütte

Regional, nachhaltig und wunderbar lecker

Das Konzept Bergsteigerdorf ist auch hier oben auf  2670 Metern allgegenwärtig und wird mit Leidenschaft gelebt. Man kann sich ganz transparent über die Herkunft der Nahrungsmittel auf der Webseite und vor Ort informieren. Ganz besonders beliebt sind der Gulasch, die Brennnesselravioli mit Ricotta und Schafkäse oder die Ravioli mit Melanzanifüllung. Beim Rindfleisch steht das eigene schottische Hochlandrind auf dem Speiseplan: kein Antibiotika, kein Soja, keine Massenhaltung und die Tiere leben das ganze Jahr über draußen. Und auch sonst kommt fast alles aus Matsch oder der Umgebung im Vinschgau: das Wild kommt von den Matscher Jägern, das Lammfleisch aus der Metzgerei Mair in Mals, der Wein aus der Kellerei Kurtatsch und von Winzer Norbert Kerschbaumer, das Bio-Bier aus Tschlin, Käse, Butter und Milch von der Matscher Alm. Selbst entwickelte Salami, Bresaula und Kaminwurzen ohne jegliche Zusätze runden das Angebot ab. Die Devise lautet: Gute Zutaten, Zeit und fertig.

Auf regionale Zutaten wird auf der Oberetteshütte viel Wert gelegt
Auf regionale Zutaten wird auf der Oberetteshütte viel Wert gelegt

Auch wenn noch nicht alles regional geht, versucht das Hüttenwirtpärchen immer auf regionale Produkte zu setzen und nachhaltig und umweltschonend zu arbeiten. Wie beim Wandern ist der Weg das Ziel. Und auch im Winter ist das Hüttenteam fleißig und fertigt Raritäten in Handarbeit, die dann im Sommer verkauft werden. Dazu zählen gefilzte Stiefel aus Schafwolle und gestrickte Wollmützen. Frag am besten direkt nach, falls du dich dafür interessierst. 

Ausgezeichnetes Mittagessen auf der Oberetteshütte
Ausgezeichnetes Mittagessen auf der Oberetteshütte

Vergleichsweise luxuriöse Ausstattung

Im Gegensatz zu anderen Hütten ist die Oberetteshütte wirklich Luxus. Alles ist super sauber und gepflegt. Die Mehrbettzimmer (4er, 6er und 8er) sind sehr hell und sogar getäfelt, es gibt bequeme Betten und Platz zum Sachen aufhängen. Man hat einfach überall das Gefühl, dass sich hier jemand wirklich Gedanken gemacht hat. Für mich ist die Oberetteshütte die schönste Hütte im Alpenraum, die ich je besucht habe. Es hat einfach alles gestimmt: Abgeschiedenheit, Gastfreundschaft, Hüttenausstattung und das Essen war einfach nur hervorragend.

Die gemütliche Stube der Oberetteshütte
Die gemütliche Stube der Oberetteshütte

Mein Tourenbericht von der Oberetteshütte zur Weißkugel

Mein Wecker klingelt um 5 Uhr. Nach einem leckeren Frühstück in der gemütlichen Stube geht es Richtung Weißkugel. Die ersten Sonnenstrahlen geben den Blick in Richtung Ortlergruppe frei. Wie eine Macht präsentieren sich der Ortler, Monte Zebru und die Königspitze. Ich steige mit meinem Bergführer über die Ausläufer des Oberettesferners und dann über die Höllerscharte auf. In vielen Tourenberichten wird von diesem Weg explizit abgeraten, weil es sehr viel Steinschlag und ausgesetzte Stellen gibt. Da es bei meiner Besteigung keine anderen Seilschaften gibt und der Bergführer ein Seil für die ausgesetzten Stellen dabei hat, haben wir jedoch diesen Weg genommen.  

Aufstieg über die Höllerscharte
Aufstieg über die Höllerscharte

Die Höllerscharte

Hinter der Höllerscharte steigen wir dann wieder einige Meter bergab um zum Gletscher zu gelangen. Dort werden Steigeisen, Pickel, Helm und Seil angelegt. Ab dort sind wir dann über den Matscher Ferner hinauf zum Hintereisjoch in der Seilschaft gelaufen. Ich habe die Hochtour zur Weißkugel im September gemacht und es hat nur sehr wenig Restschnee auf dem Gletscher gegeben. Wunderbare, aber auch unheimliche Einblicke in die eisblauen Spalten eröffnen sich.

Der Weg über den Gletscher geht stetig, aber nicht sonderlich anstrengend bergauf. Das Matscher-Wandl besteht bei meiner Tour aufgrund des warmen Sommers 2018 größtenteils aus Blankeis. Im Zick-Zack geht es die Steilwand hoch. Vorsichtig einen Schritt vor den anderen setzen und immer wieder sicherstellen, dass die Steigeisen fest im Eis geparkt sind und dann erst den nächsten Schritt machen. Mein Respekt vor den Bergen ist ehrlich gesagt noch nie so hoch wie an dieser Steilwand. Dazu muss man jedoch wirklich sagen, dass so ein Blankeis nur selten vorherrscht. In anderen Tourenberichten habe ich Bilder von einem schneebedeckten Matscher-Wandl gesehen, das zwar immer noch steil war, aber mit dem Schnee weniger schwierig zu begehen ist.

Hochtour Weißkugel Matscher Wandl - Bergführer prüft den Weg
Die Hochtour zur Weißkugel am Matscher Wandl – unser Bergführer prüft den Weg

Weiter über Firn- und Felsgrate

Danach geht es über einen relativ leicht zu begehenden Firngrat, der jedoch aufgrund des schmalen Pfades trotzdem mit Vorsicht begangen werden sollte. Von da aus sieht man schon den Gipfel. Doch der Schein trügt und der Weg bis zum Gipfel zieht sich noch etwas hin. Denn danach muss noch der Felsgrat durchklettert werden (leichte Kletterei I bis II). Es gibt einige sehr ausgesetzte Stellen und Schwindelfreiheit und Trittsicherheit ist unbedingt erforderlich. Achtung: Der Gipfelgrat sollte wirklich nur bei Schneefreiheit begangen werden! 

Gletscherüberquerung auf dem Weg zur Weißkugel - sicher unterwegs mit Bergführer
Gletscherüberquerung auf dem Weg zur Weißkugel – sicher unterwegs mit Bergführer

Gipfelkreuz

Nach den letzten Metern am luftigen Gipfelgrat sieht man dann endlich das imposante Gipfelkreuz. Die Königin der Ötztaler Alpen belohnt die Bergsteiger für ihre Anstrengungen mit einem Bergpanorama auf die umliegenden Dreitausender der Superlative.

Das imposante Gipfelkreuz der Weißkugel
Das imposante Gipfelkreuz der Weißkugel

Auf der ganzen Tour haben wir nur eine andere Seilschaft getroffen, die von der Schönen Aussicht Hütte aus aufgestiegen ist. Den Blick oben vom Gipfel der Weißkugel aus können wir daher ganz entspannt und ungestört genießen. Und ganz nebenbei hat man bei gutem Wetter einen wunderbaren Blick auf den Ortler.

Ausblick vom Gipfel der Weißkugel
Ausblick vom Gipfel der Weißkugel

Abstieg zur Oberetteshütte

Der Abstieg zur Oberetteshütte erfolgt über den gleichen Weg. Im Rückblick betrachtet waren das Matscher-Wandl und die letzten Meter auf dem luftigen Felsgrat die größte Herausforderung für mich persönlich. Kurz vor dem Gipfel hatte mich schon ein bisschen die Kraft verlassen und das machte sich beim Klettern bemerkbar. Ein Stück Traubenzucker würden hier sicher helfen um das entspannter angehen zu lassen. Ansonsten ist es wirklich der spaltenreiche Gletscher und die Länge der Tour, die entsprechende Expertise im Umgang mit Seil und Steigeisen sowie ausreichend Kondition in dieser Höhe erfordert.

Abstieg von der Weißkugel - am Ende der Tour kommen wir wieder an der Oberetteshütte an
Abstieg von der Weißkugel – am Ende der Tour kommen wir wieder an der Oberetteshütte an

Zurück ins Matschertal

Nach einer Stärkung auf der Hütte verabschiedete sich mein Bergführer. Ich habe es noch etwas ruhiger angehen lassen und packte zuerst meine Sachen zusammen, die ich nicht für die Gipfeltour brauchte und hier lassen konnte. Und danach genoss ich noch die Nachmittagssonne auf der Oberetteshütte. Dann machte auch ich mich auf den schönen Abstieg Richtung Matschertal. Total geschafft und müde bin ich am Glieshof angekommen und entschied mich aufgrund der bereits fortgeschrittenen Stunde hier zum Abendessen einzukehren. Zuerst ziehe ich jedoch Flip Flops an, die ich im Auto gelassen habe. Was für eine Wohltat für meine strapazierten Füße! Ein leckerer Salat vom Buffet, eine heiße Suppe und noch ein Haselnussschnaps. Was will man mehr?

Der Wasserfall unterhalb der Oberetteshütte
Der Wasserfall unterhalb der Oberetteshütte

Warum ich mich gegen die Ortler-Besteigung entschieden habe

Unzählige Male habe ich bereits in Südtirol meinen Urlaub verbracht. Und jedes Mal hat mich der Blick auf den höchsten Berg Südtirols, den Ortler (3905 m), fasziniert und sprachlos gemacht. Mein Wunsch, einmal auf seinem Gipfel zu stehen, war daher sehr groß. Nach ausgiebiger Recherche von Tourenberichten, Video- und Blogbeiträgen habe ich mich jedoch dagegen und für die Weißkugel entschieden. Das sind meine 5 Gründe:

1. Ortler mittlerweile sehr beliebt

Der Berg erfreut sich mittlerweile vor allem über den Normalweg sehr großer Beliebtheit, sodass man den Gipfel und den Weg dahin mit zahlreichen anderen Bergsteigern teilen muss. An manchen Nadelöhren kommt es teilweise zu langen Wartezeiten. Gerade in dieser Höhe und als nicht Profi-Bergsteiger verliert man bei solchen Wartezeiten Energie, Konzentration und natürlich auch schnell die Geduld. Es gibt noch andere Wege auf den Ortler, aber diese sind sehr viel ausgesetzter und schwieriger als der Normalweg. 

2. Hütte auf dem Normalweg nicht empfehlenswert

Als Stützpunkt zur Besteigung über den Normalweg kommt eigentlich nur die Julius-Payer-Hütte auf 3029 m in Frage. Die Lage der Hütte ist wunderschön, doch der Besucherandrang hinterlässt irgendwann seine Spuren bei Service und Qualität. Für eine Hütte auf über 3000 m ist sie definitiv immer noch als Luxus einzustufen. Anhand der Bewertungen, Tourenberichte und Telefonate mit Bergsteigerschulen habe ich jedoch gemerkt, dass hier eher Massentourismus angesagt ist. Wer eine Tour im Juli oder August plant, sollte so frühzeitig wie möglich die Hütte buchen um noch ein Bett zu reservieren.   

3. Alternative Route zu lang

Als Alternative könnte man noch auf der Tabarettahütte auf 2556 m übernachten. Doch dann muss man am Tag der Ortler Besteigung weitere 500 Höhenmeter für den Aufstieg einplanen.

4. Zustieg von Sulden aus nicht so schön

Ausgangpunkt für die Bergtour zum Ortler ist Sulden. Im Gegensatz zu Ischgl oder anderen Massentourismusorten in den Alpen, ist Sulden wirklich noch ruhig und beschaulich. Doch die große Seilbahn in Sulden, die Bekanntheit durch Reinhold Messner und die umliegenden Berge ziehen auch sehr viele Menschen an. Und darunter auch die, die sich ohne viel Eigenbewegung mit Liften in die Bergwelt schaukeln lassen wollen. Ich bin von Menschenmassen sehr schnell genervt und meide generell Berggebiete mit Liftanlagen. Für mich ist das schönste Erlebnis mit eigener Kraft in den Bergen unterwegs zu sein und Landschaften zu sehen, die sich ohne den Eingriff von Menschen entwickeln.

5. Bergführer für Ortler sind teurer

Auch wenn man Gletschererfahrung hat, sollte der Ortler mit einem Bergführer bestiegen werden. Durch den Gletscherrückgang der letzten Jahre gibt es einige Abschnitte, die steile Rampen und andere heikle Stellen hervorgebracht haben. Generell ist der Gletscher sehr spaltenreich und es gibt teilweise sehr steile Firn- und Eishänge mit 35° bis 40° Hangneigung. Mit einem Bergführer ist man einfach sicherer und schneller unterwegs. Aufgrund dieser technischen Schwierigkeiten am Ortler sind die Preise für einen Bergführer hier teurer als bei anderen Gipfeln in der Umgebung.

OrtlerWeißkugelCevedale
Anzahl PersonenGruppe212Gruppe (Tagestour)
Preis pro Person450 €350 €550 €225 €120 €
Kosten für die Besteigung der drei Berge in Südtirol: Ortler, Weißkugel und Cevedale

Es muss nicht immer der höchste Berg sein

All diese Faktoren haben mich etwas nachdenklich gestimmt. Ich hatte keine Lust auf überfüllte Matratzenlager und Gedränge in der Berghütte, Stau an ausgesetzten Passagen und ein Gipfelerlebnis mit unzähligen anderen Menschen. Ich hatte das Gefühl, dass die Schönheit des Ortlers durch den Weg zum Gipfel und die beschriebenen Umstände seinen Zauber verlieren könnte.

Blick von der Oberetteshütte aus ins Matschertal - im Hintergrund: der Ortler
Blick von der Oberetteshütte aus ins Matschertal – im Hintergrund: der Ortler

Mir wurde wieder einmal klar, dass es nicht immer der höchste Berg sein muss. Der Ausblick vom zweithöchsten Berg auf den höchsten Berg kann zum Beispiel viel schöner sein. Wir wollen ständig den Gesellschaftszwängen entfliehen. Doch gerade auf Reisen und beim Wandern begeben wir uns dann doch wieder in vorgegebene Muster und folgen unzähligen anderen Menschen, die vor uns schon dieses Erlebnis gemacht haben. Nur um dann sagen zu können, ich habe auch den höchsten Berg Südtirols bestiegen. Und dafür nimmt man dann überfüllte Hütten und Wege auf sich. Aber wenn man ehrlich zu sich ist, hat man zahleiche andere Bergtouren im Kopf, die vom Weg her sehr viel schöner waren. Daher habe ich mich auf die Suche nach einer Alternative zur Ortler Besteigung begeben.

Und was ist mit dem Cevedale?

Bei der Recherche ist mir ebenfalls der Cevedale (3769 m) aufgefallen. Er ist nach dem Ortler und der Königspitze der dritthöchste Berg der Ortler-Alpen und der höchste Berg Trentinos. Der Gletscher ist sehr spaltenreich, doch die Tour an sich gilt als eher einfache Hochtour. Wer noch nie eine Gletschertour unternommen hat, könnte den Cevedale somit perfekt als Einsteiger-Hochtour in die hochalpine Welt wählen.

Zeitzeugen des Ersten Weltkrieges

Im Ersten Weltkrieg verlief die italienisch-österreichische Frontlinie nördlich des Cevedale. Daher kann man hier noch heute Reste militärischer Stellungen finden, wie z.B. einige Kanonen und Stacheldraht. Der Ausgangspunkt für die Besteigung ist ebenfalls Sulden. Mit der Gondelbahn fährt man bis zur Schaubachhütte herauf und startet dort die Tour zum Gipfel des Cevedale. Wenn man sehr geübt ist, schafft man die 13 km lange Tour auch an einem Tag. Es geht 1158 m hoch und runter und man sollte ca. 8 bis 10 Stunden einplanen. Dabei sollte man jedoch immer die Uhrzeit für die letzte Gondelfahrt im Blick behalten. Ansonsten muss man nochmal 500 Höhenmeter bergab steigen.

Übernachtung auf Casati-Hütte nicht zu empfehlen

Wem das zu stressig ist, der kann auf der Casati-Hütte nächtigen. Die 1922 erbaute Hütte bietet auf 3269 m Höhe einen Zwischenstopp für die Besteigung des Monte Cevedale. Das Alpenpanorama mit Ausblick auf Ortler und Königsspitze muss hier grandios sein. Doch wer uriges Hüttenflair mit guter Küche und gemütlichen Zimmern sucht, der wird es hier definitiv nicht finden.

Die Hütte hat mit über 200 Betten eher den Charakter eines Hotels, das stark in die Jahre gekommen ist. Der Bauzustand der Hütte ist in einem sehr schlechten Zustand. Die Terrasse fällt halb zusammen, die Betten sind total durchgelegen und Bettdecken und Kissen sind teilweise nass. Das hat mir auch der Bergführer bestätigt, der mich letztlich auf die Weißkugel geführt hat. Zudem sind die Preise noch teurer als die umliegenden Hütten. Für die angebotene Leistung leider ein schlechter Deal. Daher war der Cevedale dann auch nicht mehr so einladend. Denn wenn das Wetter umschlägt, muss man auch damit rechnen, dass man in dieser Höhe noch einige Stunden oder gar Tage auf der Hütte zubringen muss. Ich hatte mir eine anspruchsvolle hochalpine Bergtour mit tollem Panorama vorgestellt. Aber eine urige und gemütliche Berghütte mit leckerem Essen macht eine Bergtour doch erst so richtig perfekt.

Zusammenfassung

Die Weißkugel ist eine ideale Alternative zur Ortler Besteigung. Sie ist eine anspruchsvolle, aber sehr aussichtsreiche und großartige Bergtour in Südtirol. Man kann sich auf wunderschönes Gletscherpanorama, eine Steilwand und einen schmalen Gipfelgrat freuen.

Wer eine konditionell herausfordernde Bergtour in Südtirol abseits der beliebten Wandergebiete sucht, der wird mit einer Hochtour zur Weißkugel gerade unter der Woche besonders mit Abgeschiedenheit und Ruhe belohnt. Mit der Oberetteshütte hat diese Tour den wohl attraktivsten Ausgangspunkt für eine Besteigung der Weißkugel. Hier findet man unberührte und idyllische Naturschönheiten, Ruhe und eine ausgezeichnete Hüttenküche.

Im Gegensatz zu Sulden und dem Ortler geht es hier sehr viel ruhiger und beschaulicher zu. Und das Beste: man sieht den höchsten Berg Südtirols in seiner ganzen Pracht und von vielen verschiedenen Blickwinkeln bei der Besteigung der Weißkugel!

Die Besteigung der Weißkugel ist auch Teil meiner Reise Vinschgau (Sommer).


Hinweis: Unbeauftragte, unbezahlte Werbung. Dieser Artikel basiert auf persönlichen Erfahrungen, die ich selbst gezahlt habe.

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